Formeln des autogenen Trainings nach Schulz (1964)

Achten Sie darauf, dass Sie nicht gestört werden. Stellen Sie sich eine Uhr auf ca. 20 Minuten. Setzen oder legen Sie sich bequem hin. Spüren Sie, wie Sie den Boden und die Auflage berühren. Achten Sie auf Ihren Atem und wie sich dabei der Oberkörper hebt uns senkt. Vielleicht spüren Sie auch Ihren Atem an den Nasenflügeln. Von Atemzug zu Atemzug können Sie sich, so wie Sie wünschen immer mehr entspannen.

Natürlich werden immer wieder Gedanken kommen. Das ist in Ordnung. Sagen Sie sich dann:

Gedanken sind o.K.. Jetzt Autogenes Training. Dann konzentrieren Sie sich auf die Fortführung Ihres Autogenen Trainings.

Sagen Sie sich nun:

  • Ich bin ganz ruhig und entspannt. (1x)

Formel: Schwere

  • Mein rechter Arm ist ganz schwer (6x) – (Linkshänder sollten mit links nehmen.)

Am Ende der Formel sagen Sie sich:

  • Ich bin ganz ruhig und entspannt. (1x)

Formel: Wärme

  • Mein rechter Arm ist ganz warm (6x)
  • Ich bin ganz ruhig und entspannt. (1x)

Formel: Herz schlägt ruhig und kräftig

  • Mein Herz schlägt ruhig und kräftig. (6x)
  • Ich bin ganz ruhig und entspannt. (1x)

Formel: Atem ruhig und gleichmäßig.

  • Mein Atem ist ganz ruhig und gleichmäßig. (6x)
  • Ich bin ganz ruhig und entspannt. (1x)

Formel: Sonnengeflecht* strömend warm

  • Mein Sonnengeflecht ist strömend warm. (6x)
  • Ich bin ganz ruhig und entspannt. (1x)

Das Sonnengeflecht ist der Bereich in der Mitte der Vorderseite des Oberkörpers.

Formel: Stirn angenehm kühl

  • Meine Stirn ist angenehm kühl. (6x)
  • Ich bin ganz ruhig und entspannt. (1x)

Am Ende spannen Sie Ihre Fäuste, Arme, Beine kräftig an. Atmen Sie noch einmal kräftig durch. Öffnen Sie nun Ihre Augen und orientieren Sie sich im Raum.

Dieses Training sollten Sie täglich zweimal durchführen. Am besten morgens nach der Morgentoilette nochmal ins abgekühlte Bett legen. Und abends vor dem Zubettgehen.

Bitte beachten Sie: Die hier beschriebene Praktik ersetzt keineswegs einen Besuch beim Arzt oder Therapeuten.